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Niederwildprojekt

von Wolfgang Schumann

Arbeitsgruppe Niederwild gegründet - Mitarbeiterwünscht

Arbeitsgruppe „Niederwild“ gegründet, Mitarbeit erwünscht, erstes Treffen am 23.1.17

Liebe Jägerinnen und Jäger,

uns allen ist der seit Jahren anhaltende Rückgang des Niederwildes hinlänglich bekannt. Die Ursachen sind vielfältig und sicher nicht in ihrer Gesamtheit von den Jägern abzustellen. Ich weiß, dass wir alle sehr stark auf Schwarzwildbejagung konzentriert sind , um die Wildschäden erträglich zu halten. Rehwild wird oft mehr oder weniger nebenbei mit bejagt, Niederwildjagd u.-Hege findet vielfach gar nicht oder nur in sehr beschränktem Masse statt. Nur, wenn man nichts aktiv an diesem Zustand ändert- weil es ja sowieso nichts bringt- wird es nie mehr besser werden. Natürlich werden wir an intensiver Landwirtschaft nichts  ändern, nicht verhindern, dass freilaufende Hunde und Katzen vor allem Jungwild bedrohen, nicht verhindern, dass von den wenigen Hasen noch welche überfahren werden. Es gibt aber auch Dinge, die verbessert werden können und an diesen gilt es zu arbeiten.

 Auf Initiative des Kreisjagdausschusses St. Wendel wurde deshalb beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich speziell damit befassen soll, welche Möglichkeiten bestehen, unser Niederwild wirkungsvoll zu fördern. Wir wollen diese Möglichkeiten aufzeigen und ganz konkret Leitfäden erarbeiten, mit denen entsprechende Maßnahmen in den einzelnen Revieren in die Praxis umgesetzt werden können.  Ziel ist es, möglichst viele Reviere zu solchen Hegeaktivitäten zu motivieren und –entsprechende Mitarbeit der Reviere vorausgesetzt- flächendeckende Niederwildförderung zu erreichen. Wenn auch nur 1 o.2 Jäger aus einem Großteil der Reviere sich engagieren, kann vielleicht doch etwas erreicht werden.

Die möglichen Maßnahmen reichen von intensiver Raubwildbejagung mit Flinte u. Falle-insbesondere Fuchs u. Dachs- sowie auch Bejagung von z.B. Rabenkrähen, der Anlage o. Anpachtung von geeigneten Flächen-z.B. Streuobstwiesen in Privathand, die nicht unbedingt zur Setz-u. Brutzeit im Frühjahr gemäht werden müssen, Anlage von Kunstbauen mit Listen von willigen Jägern mit entsprechend geeigneten Hunden, die dann bei der Bejagung helfen, bis hin zu Aussetzaktionen, wie sie z.B. im Ostertal mit Rebhühnern stattgefunden haben. Die Anlage von Blühstreifen in Zusammenarbeit mit den Landwirten könnte sehr effektiv helfen, aber wer weiß denn im Detail,    wie genau die Förderung funktioniert, wo sie beantragt wird usw.

Vielleicht ergeben sich auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit örtlichen, nicht jagdlichen Naturschutzverbänden? Was Rebhuhn o. Fasan hilft, hilft auch anderen Bodenbrütern, z.B. der Feldlerche und umgekehrt!

Mit all diesen Themen will sich diese Arbeitsgruppe befassen und benötigt dafür die Unterstützung von Jägerinnen und Jägern, die ebenfalls interessiert sind.

Die Arbeitsgruppe will sich zum ersten Mal am 23.1.17 um 19.00 treffen und wir hoffen, dass sich einige interessierte Jäger dazu einfinden. Den genauen Ort geben wir bekannt, wenn klar ist, wie viele Teilnehmer dies sein werden und von wo die Beteiligten kommen.

Kontaktaufnahme hierzu bitte rechtzeitig vorher bei

Kai Maschlanka, Nohfelden, e-mail  maschlanka-kai@t-online.de  Mobil 0172 2739986

Wolfgang Schumann, Gronig, e-mail   schumann@ibv-online.com , Mobil 0178 4448811

Wir hoffen auf Zuspruch und Unterstützung!

W. Schumann

  

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