Jäger im Kreis St. Wendel :: Schießwesen :: Schießstand Steinberg-Deckenhardt

Bedeutung des Jagdlichen Schießens

„Waidwerk ist kein Sport, sondern andächtiges Erleben der Natur, kein rohes Tun, sondern hohe Schule des Mitempfindens mit den Tieren der Heimat, kein Geschäft, sondern Meisterhandwerk nach strengen Regeln."

 

Eine besondere Pflicht des Jägers besteht darin, dem Tier als Mitgeschöpf unnötige Schmerzen zu ersparen. Dieses kann nur durch regelmäßiges Übungsschießen erreicht werden. Die Handhabung mit der Jagdwaffe, die Schießfertigkeit und Treffsicherheit muss auf jagdlichen Schießstandanlagen ständig trainiert werden.

 

Es reicht nicht aus, wenn zur Jägerprüfung fleißig geübt und danach nur selten auf dem Schießstand geschossen wird. Zur ständigen Fortbildung mit den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis gehört u.a. auch das jagdliche Schießen.

 

Es umfasst das Ausbildungs-, Übungs-, Leistungs-, und Vergleichschießen.

 

Das Leistungs- sowie Wettkampfschießen soll dazu beitragen, den Umgang mit der Jagdwaffe zu perfektionieren. Jeder Jäger sollte, wie im Berufsleben üblich, sein Handwerk meisterlich beherrschen. Zum Handwerkszeug des Jägers gehört die Jagdwaffe. Regelmäßiges Üben macht letztendlich den Meister in der Praxis und erfüllt gleichzeitig die Fragen der Sicherheit und des Tierschutzes.

 

Eine wichtige jagdliche Pflicht besteht darin, dass dem Tier, als Mitgeschöpf, in keiner Weise vermeidbare Schmerzen zugefügt werden (§22a(1) BJG). Deshalb ergibt sich zwangsläufig die Forderung zur Verbesserung der Schießleistung. Diese können nur durch ständiges üben erreicht werden!

 

Die Veröffentlichung von jagdlichen Schießveranstaltungen mit den von Jagdschützen erzielten Ergebnissen soll Ansporn geben und zur Verbesserung und weiteren Steigerung der Leistung dienen. Es wird die Hoffnung gehegt, dass dieser Beitrag den inaktiven Jagdschützen einmal anregt über Waidgerechtigkeit und Tierschutz nach zudenken!